Klingende Ökumene und wonnevolles Musizieren

RheinVokal 2017: 30. Juni bis 20. August

500 Jahre nach dem Beginn der Reformation steht auch RheinVokal in diesem Sommer im Zeichen der Konfessionen. Das von elf Städten und Gemeinden zwischen Bingen und Remagen zusammen mit dem SWR und der Landesstiftung Villa Musica getragene Festival ist im Norden von Rheinland-Pfalz angesiedelt, einem Bundesland, dessen Geschichte von der friedlichen Koexistenz der Glaubensgemeinschaften geprägt ist. So werden vom 30. Juni bis 20. August in den schönsten Spielstätten entlang des Mittelrheins und seiner Seitentäler die Größen der lutherischen wie der katholischen Kirchenmusik in eigenen Programmen gewürdigt.

Das zweite Hauptthema des Festivals kreist um die Liebe. Neben Johann Adolph Hasses Oper Antonius und Kleopatra – dirigiert von Reinhard Goebel, dem mitreißenden Mentor der Alten Musik – wird sie in Liedern, Arien und einer Kulturnacht besungen: Schuberts Winterreise mit Lied-Ikone Christoph Prégardien, die Sommernächte von Berlioz mit Opernstar Juliane Banse, Wiener Lieder von Schubert bis Zemslinsky, begleitet am Klavier vom famosen Helmut Deutsch, und Jane Gardams Buch Ein untadeliger Mann, gelesen von Schauspieler Felix von Manteuffel.

Hier gehts zum Programm

RheinVokal schlägt den musikalischen Bogen über eine der faszinierendsten Landschaften der Welt: das Mittelrheintal und seine Seitentäler. Aus der ganzen Welt kommen die Künstlerinnen und Künstler des Festivals, die es im Tal der Loreley der mythischen Sängerin nachtun. Der Gesang steht im Mittelpunkt der Programme – vom Lied bis zum Oratorium, vom Mittelalter bis in die Gegenwart. Elf Städte und Gemeinden tragen zusammen mit dem Südwestrundfunk und dem Land Rheinland-Pfalz, vertreten durch die Stiftung Villa Musica, das Festival. RheinVokal ist eine Einladung an alle, die eine faszinierende Kulturlandschaft einmal anders erleben wollen: als Bühne für den Gesang in all seinen Facetten.