Festivaleröffnung

Winterreise mit Prégardien

Fassung mit Bläsersextett und Akkordeon

Eine Winterreise in sommerlicher Farbenpracht eröffnet das Festival RheinVokal 2017. Am Freitag, 30.06., um 20:15 Uhr singt Bariton Christoph Prégardien in der Abtei Rommersdorf Schuberts größten Liederzyklus nicht mit Klavierbegleitung, sondern in einer Fassung mit Bläsersextett und Akkordeon. Einlass ist um 19.30 Uhr.

Klingende Ökumene und wonnevolles Musizieren

RheinVokal 2017: 30. Juni bis 20. August

500 Jahre nach dem Beginn der Reformation steht auch RheinVokal in diesem Sommer im Zeichen der Konfessionen. Das von elf Städten und Gemeinden zwischen Bingen und Remagen zusammen mit dem SWR und der Landesstiftung Villa Musica getragene Festival ist im Norden von Rheinland-Pfalz angesiedelt, einem Bundesland, dessen Geschichte von der friedlichen Koexistenz der Glaubensgemeinschaften geprägt ist. So werden vom 30. Juni bis 20. August in den schönsten Spielstätten entlang des Mittelrheins und seiner Seitentäler die Größen der lutherischen wie der katholischen Kirchenmusik in eigenen Programmen gewürdigt.

Das zweite Hauptthema des Festivals kreist um die Liebe. Neben Johann Adolph Hasses Oper Antonius und Kleopatra – dirigiert von Reinhard Goebel, dem mitreißenden Mentor der Alten Musik – wird sie in Liedern, Arien und einer Kulturnacht besungen: Schuberts Winterreise mit Lied-Ikone Christoph Prégardien, die Sommernächte von Berlioz mit Opernstar Juliane Banse, Wiener Lieder von Schubert bis Zemslinsky, begleitet am Klavier vom famosen Helmut Deutsch, und Jane Gardams Buch Ein untadeliger Mann, gelesen von Schauspieler Felix von Manteuffel.

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